Wirbelstrom-Defektoskopie

Die Wirbelstromprüfung ist ein Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung und dient der Erkennung von oberflächenoffenen Rissen und Poren sowie von oberflächennahen Fehlern an elektrisch oder magnetisch leitfähigen Oberflächen sowie von Gefügefehlern.

Die Prüfoberfläche wird mit einer berührungsfreien oder berührenden Prüfsonde abgescannt, die durch eine mit Wechselstrom durchfloßene Spule Magnetfelder erzeugt, durch die Wirbelströme auf der Oberfläche des Prüflings entstehen. Diese Wirbelströme erzeugen wiederum elektromagnetische Felder, die vom Empfänger der Prüfsonde erfaßt werden.

Die Gerätetechnik umfasst anwendungsspezifisch ausgewählte Prüfsonden mit entsprechender Handhabung sowie ein Prüfgerät mit Auswerteinheit.

 

– Bewertung des Zustandes von Wärmetauscherrohren

 Erkennen von betriebsbedingten Schädigungen wie:

  • flächiger Abtrag
  • muldenförmige Korrosion
  • Erosion
  • Pittings
  • Schäden an Stützblechen

– Bewertung von Bauteilen aus Sintermetallen
– Risstiefenbestimmung

Fragen beantwortet Ihnen:

Dipl.-Phys. Holger Max

Zentrale Leuna

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