Ultraschallprüfung

Die Ultraschallprüfung (US-Prüfung) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, mit dem Bauteile aus schallleitenden Werkstoffen mit Hilfe von Ultraschallwellen (Frequenzen zwischen etwa 20 kHz und 1 bis 10 GHz, die oberhalb des vom menschlichen Gehör wahrnehmbaren Frequenzbereichs liegen) auf innere Fehler untersucht werden. Das Prüfverfahren basiert auf der Laufzeitmessung von Schallwellen, die von einer Ultraschallquelle emittiert und deren Reflexionen von Schallsensoren aufgefangen werden.

Fehler wie Risse, Einschlüsse, Lunker, Trennstellen oder das Auftreten von Grenzflächen verursachen eine Abweichung des Reflexionsverhaltens der Schallwellen. Durch die Auswertung der Laufzeiten lassen sich Wanddicken, Schichtdicken und Härtetiefen messen sowie die Art und Position von Fehlern erkennen, die von bekannten Sollwerten abweichen. Es sind nur Objekte oder Fehler erkennbar, deren Größe die halbe Wellenlänge des Schalls übersteigt.


 Anwendungsgebiete

  • Schweißnahtprüfung
  • Prüfung von Schmiedeteilen, Gußteilen, Rohren und Blechen
  • Fertigungsprüfung von Maschinenteilen
  • Prüfung betriebsbeanspruchter Bauteile
  • Wanddickenmessungen an Komponenten unterschiedlicher Werkstoffe bis zu Temperaturen von 500ºC
  • Sonderprüfverfahren:
    • Das US-Sonderprüfverfahren TOFD
    • Das US-Sonderprüfverfahren Phased Array
    • Das US-Sonderprüfverfahren P-Scan

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